| Bioethik |
Man darf nicht alles, was man kann - eine simple Weisheit, die wohl auch für die Bio- und Gentechnologie gilt. Schwieriger ist zu definieren, wo eben diese ethischen Grenzen liegen. Ob und wie die "Natur des Menschen" eine normative Orientierung geben kann, wollen junge Forscher in Freiburg herausfinden. "Zur Relevanz der Natur des Menschen als Orientierungsnorm für Anwendungsfragen der biomedizinischen Ethik" lautet der etwas sperrige, aber inhaltlich klare Titel des Projekt. Gefördert wird es vom Bundesforschungsministerium (Förderschwerpunkt "Ethische, rechtliche und soziale Aspekte der Lebenswissenschaften und der Biotechnologie").
Acht Jahre lang können die Freiburger ihr Thema interdisziplinär bearbeiten. Das Projekt ist so angelegt, dass Austausch und gegenseitige Anregungen über Disziplingrenzen hinweg erfolgen können. Mediziner und Biologen arbeiten mit Juristen, Theologen und Philosophen zusammen. Bearbeitet werden vier Forschungsfelder:
Leiter des Projektes ist Prof. Giovanni Maio (Jahrgang 1964, Lehrstuhl für Bioethik,Medizinische Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg),
Leiter der Nachwuchsgruppe Dr. Jens Clausen (Zentrum für Ethik und Recht in der Medizin). Das Projekt ist am Zentrum für Ethik und Recht in der Medizin (Elsässer Str. 2m, Haus 1a, D-79110 Feiburg) lokalisiert.
Verzahnt ist die Forschungsgruppe mit dem Freiburger Projekt "Status des extrakorporalen Embryos".
Weitere Kooperationspartner sind u.a. die Philosophin Eve-Marie Engels, die
Philosophen Günter Figal und Ludwig Siep.
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Autor/in
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