| Philosophie heute |
„Brights“ nennt sich in den USA eine Bewegung, die nicht mehr die literarisch-geisteswissenschaftliche, sondern die naturwissenschaftliche Bildung als Grundlage unserer Zivilisation sieht. Als deren philosophische Basis sehen sie den "Naturalismus". Wortführer dieser Bewegung, die im April 2003 auf einer Konferenz der Atheist Alliance International in Florida entstand, ist der amerikanische Philosoph Daniel Dennett: Die Bewegung habe das Ziel, „die naturalistische Weltsicht zu verbreiten“.
"A Bright is an individual whose worldview is naturalistic (free from supernatural and mystical elements)", lautet das einzige "Credo" der Brights. Zu vielen Themen gebe es keine einheitliche Meinung, und das sei auch gar nicht beabsichtigt. Individualität, nicht Konformität, sei gewünscht. Auch wolle man nicht unbedingt anti-religiös sein, sondern lediglich religiöse Diskriminierungen bekämpfen. Dementsprcehend sind viele erklärte Humanisten in der Bewegung.
Die Brights wollen Sprecher für alle diejenigen sein, deren Weltanschauungen frei von metaphysischen Elementen sind, und sie wollen sich dafür Anerkennung auf politischer Ebene schaffen. Bislang haben sich auf der Internet-Seite der Brights an die 15.000 Personen als Anhänger der Bewegung bekannt. Als "enthusiastische" Brights sind neben Philosophie-Professor Dennett auch Richard Dawkin ("Das egoistische Gen") und Michasel Shermer (Skeptic magazine) registriert.
Inzwischen haben sich Untergruppen der "Birghts" auch außerhalb der USA formiert, bisher allerdings nicht in Deutschland.
Daniel
Dennett: The Bright Stuff
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Autoren [Stand der Information: 01/09/2005]
Peter Moser, Redakteur "Information Philosophie", und michael Funken, "Information Philosophie im Internet" |
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