| Philosophische Gesellschaft |
Am 11. Februar 2000 wurde in Heidelberg die "Martin Buber-Gesellschaft" gegründet. Dem "Erbe des Denkers wie des Menschen Martin Buber" (1878-1965) soll eine öffentliche Plattform geschaffen werden. Die neue Gesellschaft will dazu beitragen, Bubers geistiges Werk in seinen verschiedenen Dimensionen zu erschließen. Dabei geht es vor allem um die interdisziplinären Aspekte seiner Dialogphilosophie, vor allem um die Beziehungen zur Theologie, zur Psychologie, zur Pädagogik und zur Literatur. Auch die Klärung seines Verhältnisses zum Judentum will die Gesellschaft vorantreiben. Nicht minder wichtig ist es ihr jedoch auch, Impulse, die vom dialogischen Denken Bubers ausgehen, aufzugreifen und in die öffentliche Diskussion zu verschiedenen Themen einzubringen.
Als erstes ist ein Mitteilungsblatt ("newsletter") geplant, welches einen Austausch aller ermöglichen soll, die am Leben und Werk Bubers interessiert sind. Der Newsletter soll u.a. Informationen über Veranstaltungen über Buber sowie eine fortlaufende Buber-Bibliographie sein. Die Gesellschaft plant auch die Durchführung von eigenen Tagungen. Vorsitzender der neuen Gesellschaft ist Lothar Stiehm, der langjährige Herausgeber der Werke Bubers. Zum engeren Vorstand gehören weiter Susanne Rütter, Stephan Brandel, Hans Maaß, Hans-Joachim Werner und Thomas Reichert.
Anschrift der Geschäftsstelle: Lothar Stiehm, Marstallstr. 13, 69117 Heidelberg.
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