Essay

Die Folgen der Computerisierung für die Philosophie

Ein Schreckensszenario von Michael Zdrenka / Replik von Karsten Weber

Die einschneidenden Veränderungen der industriellen Revolution wirkten sich hauptsächlich auf die handwerkliche Arbeit aus: Bis dahin hatte es von der Fähigkeit der arbeitenden Person abgehangen, ob ein Produkt gut verarbeitet war oder nicht. Danach rückte der Arbeiter in den Hintergrund, und die Maschine gab den Ausschlag, die ab nun "bedient" zu werden hatte. Das Unikat hörte auf zu existieren, es wurde reproduziert, kopiert, und die Tätigkeiten der arbeitenden Menschen wurden einförmiger, zugleich wurde der Mensch, der an der Maschine stand, ersetzbar, weil seine Erfahrung ganz oder teilweise überflüssig geworden war.

Nun steht eine neue Revolution vor der Tür, und diesmal wird sich die geistige Arbeit ändern: Es ist eine elektronische Revolution, und sie wird im übertragenen Sinn genauso funktionieren wie die industrielle. Wo bislang immer noch der individuelle Gedanke stand, wird in Zukunft ein reproduzierbares Gedankenkonstrukt maschinell entwickelt werden, der Intellektuelle, der Akademiker wird zumindest in seiner Masse überflüssig werden. Statt dessen wird er mit computergesteuerten Maschinen arbeiten müssen, die auch er zu "bedienen" hat. Er wird zum Diener automatisierter intellektueller Prozesse degradiert werden, und es wird sich, man verzeihe den Ausdruck, ein akademischer Proletarierstand bilden, der entweder arbeitslos ist oder Tätigkeiten verrichtet, für die er maßlos überqualifiziert ist.

So übertrieben, wie das klingen mag, ist dieses Szenarium nicht. Ich möchte ein aktuelles Beispiel aus dem Beruf des Übersetzers anführen. Seit Jahren arbeiten verschiedene Computer- und Übersetzerfirmen an einem Computer-Programm, das Texte übersetzen können soll, einer sogenannten "Workbench". Bislang sind die Ergebnisse äußerst mittelprächtig, aber sie werden immer besser. Grob vereinfacht dargestellt, funktionieeren diese Programme so, daß sie sich bereits übersetzte Formulierungen "merken", d.h. wenn ein zu übersetzender Satz so oder ähnlich bereits in der Vergangenheit einmal übersetzt worden ist, so "erinnert" sich der Computer daran und blendet, sozusagen als Vorschlag, den schon einmal übersetzten Text ein. Dieser wird dann vom Übersetzer überprüft und entweder übernommen oder abgelehnt.

Soweit klingt alles noch recht vernünftig, aber die Anwendung dieser Maschinerie zeigt, woher der Wind der Zukunft weht: Rund 20 bis 30 Prozent eines technischen Textes können mit einer solchen Maschine "vorübersetzt" werden; dadurch, so zumindest das Kalkül, wird die gesamte Übersetzung billiger, weil der Ubersetzer diese Sätze nicht mehr (für viel Geld) vollständig zu bearbeiten hat. Die Folge ist, daß der Computer den Übersetzer permanent in seinen Überlegungen unterbricht: Er gibt immer wieder Sätze und Satzteile vor und macht eine zusammenhängende Übersetzung von vornherein unmöglich, denn der Übersetzer wird dazu verdammt, verstärkt auf Vorgaben zu reagieren anstatt zu agieren. Der Übersetzer bedient seine Übersetzungsmaschine und wird von der stilistischen, aber auch inhaltlichen Eigenverantwortlichkeit abgehalten. Eine Kunst wird zur Dienstleistung. Diese Maschinen werden so zum nachträglich erfundenen Fließband für Intellektuelle, die nun im Akkord an den Hebeln akademischer Automaten ziehen müssen. Die Arbeit findet zudem nicht mehr am Gesamttext, sondern an Textsegmenten statt; es bedeutet einen nicht unbeträchtlichen Aufwand, bereits übersetzten Text nachträglich umzuändern, weil man dann dafür sorgen muß, daß der Computer sich später an die richtige Version erinnert. So kommt es, daß der Übersetzer sich nach dem Computer, der Computer aber nicht nach dem Übersetzer richtet. Es ist eine Art von Vampirismus: Eine Maschine saugt die Kenntnisse eines Menschen in sich auf, um diesen Menschen in Zukunft so weit wie möglich überflüssig zu machen.

Natürlich sind die meisten Übersetzer von dieser Entwicklung nicht gerade begeistert, aber besonders die jüngeren unter ihnen beginnen zu ahnen, daß hier die Zukunft eingeläutet wird. Es werden sich, wie immer, genügend Leute finden, die sich darauf spezialisieren, und so wird der "herkömmliche" Ubersetzer demnächst (wenn überhaupt) nur noch an literarischen Texten arbeiten, also in einem Gebiet, wo ohnehin kaum Geld verdient wird.

Es ist klar, daß diese Entwicklung nicht vor den Toren der Universitäten halt machen wird, auch nicht vor dem Höhleneingang der Philosophen. Auch Philosophen müssen sich auf Übersetzungen verlassen; und sicherlich wird irgendwann ein Verlag auf die Idee kommen, diese Maschine für sich arbeiten zu lassen, um billigere Bücher (für Studenten von ganz besonderem Interesse) auf den Markt bringen zu können. Und natürlich tauchen ganz ähnliche Entwicklungen auch außerhalb dieses Übersetzerbeispiels auf: Allein die Arbeit mit digitalisierten Texten, die sich auch langsam bei den Philosophen durchsetzt, wird die Arbeitsergebnisse, erst recht aber den Arbeitsprozeß, beeinflussen. Die Zeiten, wo man stolz darauf sein konnte, zehn Textstellen bei verschiedenen Philosophen zu einem fest umrissenen Thema aufzutreiben, sind schon jetzt endgültig vorbei. Man legt statt dessen seine CD-ROM mit den 70.000 Seiten klassischer philosophischer Texte in den Computer und läßt sich eine entsprechende Liste zusammenstellen. Das Bedeutende daran ist, daß genau dieses Vorgehen in Zukunft von jedem Studenten und Dozenten vorausgesetzt werden wird. So wird ein Werkzeug, das zur Erleichterung der Arbeit gedacht war, zu einem Mehr an Anforderung. Das Studium wird teurer, weil ein schneller Rechner mit CD-ROM-Laufwerk angeschafft werden muß, der für Volltextsuchen nur wenige Sekunden (statt einer halben Stunde) braucht.

Eine weitere Folge der Computerisierung des Philosophie-Studiums ist bereits heute ein Gefälle zwischen experimentierfähigen Studenten und Professoren und solchen, die sich (noch) nicht so recht an den Computer mit all seinen Vor- und Nachteilen heranwagen. Es ist nun möglich geworden, mit Hilfe des Computers eine monströse Arbeit nur vorzutäuschen; aber ebenso ist es möglich, diese Täuschung mit Hilfe des Computers zu durchschauen. Die Frage stellt sich also, ob alle Professoren in nur wenigen Jahren noch in der Lage sein werden, die Leistungen, die ihnen präsentiert werden, auch nur annähernd richtig einzuschätzen. Und wird es möglich sein, unterschiedliche Beurteilungskriterien für "computerisierte" und "nichtcomputerisierte" Studenten anzuwenden?

Auch hier wird sich die "elektronische Revolution" bemerkbar machen, indem Studenten und Dozenten gezwungen sein werden, mit Computer und CD-ROM zu arbeiten, gewisse Standards vorauszusetzen und gewisse Ansätze höher zu bewerten als andere. Die Folge wird eine nicht nur technische Gleichschaltung der Akademiker sein: Wer weiterhin meint, allein mit dem Kopf philosophieren zu dürfen, wird Nachteile zu befürchten haben. In der Berufswelt außerhalb der Universitäten sind diese an den Computer gebundenen Zwänge schon längst Realität. Ebenso die Abwertung intellektueller Tätigkeiten, die vorausgesetzt, aber nicht angemessen entlohnt werden, denn es gibt schlicht zu viele Akademiker für die Arbeit, die für sie noch zu tun bleibt.

Die Folge des Eingebundenseins in die Arbeit mit Computern aber ist unweigerlich eine Veränderung der Denkweise, der Fähigkeiten und der Wertschätzungen. Um zum Beispiel des Übersetzerbetriebs zurückzukehren: In diesem Beruf sind bereits Personen zu finden, die von der Großschreibung Abstand nehmen, weil die Rechtschreibkontrolle des Computers diese Fehler automatisch behebt (so glauben sie zumindest). Durch dieses Vorgehen soll Zeit gespart werden. Mit dem Ergebnis, daß die Regeln für die Großschreibung vergessen werden und schließlich nicht mehr angewendet werden können. Wer häufiger elektronische Briefe, also e-mails, erhält, kann die Eigentümlichkeiten in der Rechtschreibung verfolgen. Mit "Eigentümlichkeiten" meine ich, daß Fehler in der Groß- und Kleinschreibung und dergleichen nicht mehr als Fehler aufgefaßt werden. Als jemand, der an einer vorgegebenen Orthographie festhält, ist man lediglich ein komischer Kauz. Und wer als Übersetzer nicht in der Lage ist, das Tempo der Konkurrenz auf andere Weise im mindesten selbst zu erreichen (wenn nicht zu überbieten), der wird gezwungen sein, selbst gegen seine Überzeugung den Unfug der Branche mitzumachen. Man kann also von einem Zwang zu Hast, Verdummung und Verzicht auf Traditionen sprechen.

An den Universitäten scheint man derzeit noch in einer Spiel- und Entdeckphase zu sein: Man ist begeistert, was der Computer so alles kann, und probiert alles Mögliche aus. Andere wiederum halten nichts von dieser Spielerei und verweigern sich ganz. Beide Parteien haben Unrecht: Auf der einen Seite muß dringend realisiert werden, daß der Computer nicht beim Prozeß des Nachdenkens hilft; er läßt vielmehr die gedankliche Qualität unverändert (oder verändert sie gar zum Negativen, indem er die organische Denkweise durch eine mechanische ersetzt). Er hilft nur beim Flächendenken, bei der gedanklichen Quantität. Er liefert keine Ideen, sondern bietet eine erweiterte Form für die Produkte des Nachdenkens, das man freilich nach wie vor selbst erledigen muß. Auf der anderen Seite aber ist die Verwendung des Computers als Werkzeug geradezu unschätzbar. Über Suchbegriffe können Verbindungen quer durch die gesamte Philosophiegeschichte geknüpft werden; Zitate können überprüft, Plagiate ausfindig gemacht, und Querverweisen kann unmittelbar nachgegangen werden. Statistische Untersuchungen sind keine zeitraubende Fleißarbeit mehr; Fundstellen in Büchern, die man nie gelesen hat, können aufgespürt und, wenn relevant, nachträglich bearbeitet werden.

An Seminararbeiten, die mit dem Computer abgefaßt wurden, wie auch im Internet läßt sich aber leicht ablesen, daß digitalisierte Texte häufig als pures Blendwerk auftreten: Viel Hokuspokus, viele Graphiken und dergleichen, aber wenig oder fehlerhafter Inhalt. Die elektronische Revolution wird dazu führen, daß der Computer nicht als Werkzeug behandelt werden kann, mit dem der Philosoph z.B. das Geschäft des Denkens besser ausführen könnte, sondern die Ausführungen werden den Fähigkeiten des Computers angepaßt. Die Diktatur des Computers ist das Wesen dieser Entwicklung. So werden in Zukunft viele Bücher und Aufsätze zu lesen sein, die einen immensen Textumfang behandeln und weitreichende Vergleiche anstellen - eben weil der Computer so überaus praktisch mit Suchbegriffen zu füttern ist. Die Berücksichtigung immenser Textmengen aber führt zwangsläufig zu einer Verflachung bei der Beschäftigung mit den Inhalten.

Weitläufigkeit und Tiefenanalyse sind zwei Gebiete, die sich nicht zusammenbringen lassen, sofern nicht genügend Zeit zur Verfügung steht, all die Fundstellen in ihrer Bedeutung auszuwerten. Darüberhinaus werden solche Texte bevorzugt behandelt werden, die bereits digital erfaßt sind: Mit den anderen wird sich kaum noch jemand auseinandersetzen wollen, weil schließlich zu erwarten ist, daß auch diese demnächst erfaßt werden, so daß so manche Mühe umsonst gewesen wäre und so manche Unvollständigkeit bei der Behandlung des Buchtextes unmittelbar auffallen könnte.

Den Maßstab für die Güte einer wissenschaftlichen Arbeit wird demnach die Maschine setzen und nicht der Mensch. Nicht zu unterschätzen ist die Gefahr, daß der Leser unter Verwendung des Computers zwar leicht Zitate und Quellenangaben solcher großflächiger Texte überprüfen kann, daß er es aber in den seltensten Fällen wirklich tun wird ("Wird schon stimmen!"), so daß Fehler - auch computerbedingte - noch weniger auffallen werden als bisher.

Zum Vertrauen in die wissenschaftliche Redlichkeit wird sich die Technikgläubigkeit gesellen.

Auch das Leseverhalten wird sich durch die erwähnte weitflächige Betrachtungsweise ändern: Mit Hilfe der "Links" und Suchbegriffe werden vermehrt Textstellen aus dem Zusammenhang gerissen werden, denn digitalisierte Bücher werden bevorzugt absatzweise gelesen und nur noch ausnahmsweise als zusammenhängende Werke zur Kenntnis genommen. Durch die sich ausweitende Textmenge, die zu behandeln ist, wird es auch schlechterdings unmöglich sein, mehr als nur Auszüge zu lesen. Durch die Unsitte des "Texthopping" wird die Flüchtigkeit zum Hauptmerkmal der Lektüre und des wissenschaftlichen Arbeitens werden. Das vom Fernsehen her bekannte "Zappen", also ein planloses Hin- und Herschalten, wird auch Einzug in die wissenschaftliche Arbeit halten. Es wird sich dadurch, mit Verlaub, eine Arbeitsweise ausbreiten, die ich geistiges Sackhüpfen nennen möchte.

Die Auswirkungen der Computerarbeit be-ginnen erst allmählich sichtbar zu werden, doch sie sind gravierend: In Verlagen werden - trotz tauglicher Rechtschreibprogramme, die eine akkurate Arbeit ermöglichen - immer mehr fehlerbehaftete Bücher und Zeitungen produziert, weil kein Mensch mehr die Arbeit des Computers überprüft und korrigiert; im Rundfunk wird kein einziger Musiktitel mehr ausgespielt, obwohl der Computer eine exakte Zeiteinteilung ermöglichen würde; und auch die akademischen Arbeiten werden immer gehaltsärmer, gleichwohl die elektronische Recherche das Gegenteil erwarten ließe; die "Homepages" im Internet strotzen vor Fehlern und sind oberflächlich bearbeitet, was übrigens auch von den wenigen philosophischen Seiten gilt, die im Internet bislang zu finden sind. Das alles ist so, weil die zur Verfügung stehende Zeit immer knapper be-messen wird: Alles, was getan wird, muß schnell getan werden und veraltet ebenso schnell (durchschnittlich beträgt die Lebensdauer eines Internet-Dokuments zwischen 45 und 70 Tagen).

Die Vorzüge der Computerarbeit wie auch des Internets werden also durchaus nicht genutzt: Die Zeit, die eingespart wird, wird durch die gleichzeitige Erhöhung des Arbeitspensums wieder zunichte gemacht; Betriebe entlassen Arbeiter und verteilen die gleiche Arbeit auf weniger Mitarbeiter, die dadurch von den Neuerungen nicht den ge-ringsten Vorteil haben; größere Speicherkapazitäten auf der Festplatte werden nivelliert, indem aufwendige Spielereien wie Werbegraphiken und dergleichen eben diesen Speicher wieder ausfüllen - ohne ein Mehr an Information.

Andererseits haben sich die meisten Akademiker die Arbeitsweise des Computers noch nicht wirklich zunutze gemacht, indem sie einfache, aber aufwendige Arbeitsprozesse (wie Literatursuche, Zitatüberprüfung, Schlagwortsuche - also die akademische "Sklavenarbeit") wirklich an den Computer abtreten würden: So muß z.B. erst noch realisiert werden, daß es mittlerweile nicht mehr darauf ankommt, möglichst viele Informationen zu sammeln, sondern die bereits gesammelten Informationen zu filtern: Die Arbeit des Aussortierens und des Ignorierens von Hinweisen muß kultiviert werden. Die Auswahl ist mittlerweile bedeutender als das Aufspüren von Informationen; der Zusammenhang, der aus der unübersichtlichen Vielfalt der vorhandenen Äußerungen erstellt wird, müßte daher in den Mittelpunkt akademischen Arbeitens rücken. Doch so wird in den wenigsten Fällen wirklich gearbeitet: Man überfrachtet nach wie vor seine Arbeiten mit Informationen, die mehr oder weniger zusammenhanglos aneinandergereiht werden. Das ist so, als würde man heutzutage noch einen Registerband zum Gesamtwerk eines Philosophen mühsam zusammenschreiben, dessen Gesamtwerk längst elektronisch erfaßt ist.

Wir stehen noch am Anfang all dieser Entwicklungen, und es bleibt abzuwarten, was diese für das philosophische Denken bedeuten. Unbezweifelbar werden die digitalen Werkzeuge das Denken kommender Zeiten deutlich verändern; auch die Philosophie wird auf Dauer nicht mehr so betrieben werden wie bisher. Für die meisten Philosophen ist der Computer noch erst zu entdecken: sowohl als Werkzeug als auch als Gegenstand des Philosophierens. Beides wird nötig sein, um den Nutzen und die Grenzen dieser Maschine erkennen zu können. Bisher sieht man selbst über die wichtigsten Konsequenzen des Computergebrauchs hinweg, so zum Beispiel darüber, daß die Grenzen des Computers die Grenzen der Stromverfügbarkeit sind, von der wir uns abhängig gemacht haben. Ein Buch kann ohne technische Hilfsmittel gelesen werden, es ist mit all seinen Informationen vorhanden. Digitalisierte Informationen dagegen kann sich nur derjenige zugänglich machen, der sich einen Computer leisten, ihn bedienen und mit Energie betreiben kann. Stromausfall (durch einen Krieg wie in Jugoslawien, eine Katastrophe oder auch nur ein lächerliches Rheinhochwasser) bedeutet den unmittelbaren Verlust der Verfügbarkeit digitaler Informationen.

Die rasende Entwicklung innerhalb unserer atemlosen Gesellschaft wird nicht innehalten, um das gründliche Nachdenken der Philosophen abzuwarten; vielmehr werden diese Entwicklungen - vielleicht mit dem Umweg über Wirtschaft und Politik - die Fähigkeit der Besinnung untergraben und zumindest erschweren. Die Philosophen werden sich also unaufgefordert zu Wort melden müssen. Es besteht dringender Denkbedarf. Jetzt!

 

Michael Zdrenka M.A promoviert in Bonn und ist als freiberuflicher Sprachlektor und Übersetzer tätig.

 

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Düsseldorf, 24.5.2000, Dr. Michael Funken