| DFG-Förderung |
Die Forschergruppe "Logik in der Philosophie" wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft weitere drei Jahre gefördert. Gutachter der DFG hatten dies empfohlen und gleichzeitig den weiteren Ausbau der Gruppe vorgeschlagen. Die fünf Teilprojekte betreuen in Konstanz die Philosophen Wolfgang Spohn und André Fuhrmann sowie der Mathematiker Ulf Friedrichsdorf. Auswärtige Mitarbeiter sind Hans Rott (Regensburg) und Hans Kamp (Stuttgart). Während die Gruppe bisher sowohl in Konstanz als auch in Tübingen angesiedelt war, konzentriert sich die Arbeit jetzt in Konstanz, dort ist die Zahl der Stellen von bisher drei auf vier erhöht worden (dazu kommt eine halbe Stelle an der Universität Stuttgart). In allen Projekten wird an traditionellen philosophischen Fragestellungen gearbeitet; die eingesetzten Methoden kommen allerdings aus der modernen Linguistik, Psychologie und Mathematik; eine zentrale Rolle spielt die mathematische Logik. Im Mittelpunkt der Forschergruppe stehen Probleme aus der Erkenntnistheorie:
- Wolfgang Spohn und Volker Halbach arbeiten an einem Projekt "Kohärenztheorien der Erkenntnis";
- Hans Rott (Regensburg) leitet das Projekt "Meinen als Entscheiden" ;
- Hans Kamp (Stuttgart) betreut mit Ulrike Haas-Spohn das Projekt "Begriffe im Span-nungsfeld zwischen kognitiver Rolle und Weltbezug":
- Ulf Friedrichsdorf und Holger Sturm arbeiten an einem Projekt "Strukturtheorie der Eigenschaften", wobei eine allgemeine Theorie der Eigenschaften erarbeitet werden soll;
- Hans Kamp, Wolfgang Spohn und Manfred
Kupffer beschäftigen sich mit der semanti- schen Konzeption des apriori, also der klassischen Frage, ob es eine Erkenntnis a priori gibt. Dabei wird mit Hilfe der modernen Semantik die These untersucht, dass Erkenntnisse a priori sich allein aus dem Wissen über die Bedeutung sprachlicher Ausdrücke ergeben. Die beiden letztgenannten Projekte wurden von der DFG neu genehmigt.
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