Honderich-Debatte

Terror-Buch von Honderich

 Im Juli 2003 erschien in der edition suhrkamp in deutscher Übersetzung ein Buch des kanadisch-britischen Autors Ted Honderich, einem emeritierten Professor für Philosophie am University College in London. mit dem Titel Nach dem Terror. Darin beschäftigt  sich Honderich mit den Ursachen, die zu den Anschlägen vom 11. September geführt haben. Er gibt diesen dabei die Bedeutung eines „schrecklichen moralischen Weckrufes“, der Anlass zur Abkehr vom Egoismus der Industrienationen sein sollte. An zwei Stellen setzt er sich insbesondere mit dem Konflikt zwischen Israel und Palästina auseinander. Der Suhrkamp-Verlag kündigte das Buch mit den Worten an: „Der angesehene kanadische Philosoph Ted Honderich zeigt mit diesem ethisch-politischen Traktat, was man als angewandte philosophische Ethik bezeichnen könnte“.

 Am 5. August veröffentlichte der Frankfurter Pädagogik-Professor und Direktor des Fritz Bauer Instituts zur Geschichte des Holocausts, Micha Brumlik, in der Frankfurter Rundschau einen Offenen Brief. Er habe, so schreibt Brumlik an die Adresse des Suhrkamp-Verlages, in dem Buch Auslassungen über den Staat Israel und den Zionismus lesen müssen, „die alles, was der inzwischen zu Tode gekommene Jürgen Möllemann von sich gegeben hat, bei weitem übertreffen“. Brumlik empören an dem Buch, dem er zubilligt, es sei in gewissen Aspekten durchwegs lesenswert, drei Punkte:

 1. Den „hanebüchenen Unsinn“, dass zwischen 1989 und 1991 250.000 bis 400.000 sowjetische Juden auf arabischem Land angesiedelt worden seien.

 2. Folgender auf Seite 53 stehender Satz: „So wie die Dinge liegen, wurde der Zionismus zu Recht von den Vereinten Nationen als rassistisch verurteilt“

 3. Folgender auf Seite 236 stehender Satz: „Ich für meinen Teil habe keinen ernsthaften Zweifel, um den prominenten Fall zu nehmen, dass die Palästinenser mit ihrem Terrorismus gegen die Israelis ein moralisches Recht ausgeübt haben“.

 Damit, so Brumlik, veröffentliche der Suhrkamp-Verlag „einen politisch-philosophischen Traktat, der antisemitischen Antizionismus verbreitet, dabei die Ermordung jüdischer Zivilisten rechtfertigt und so - gemäß der strengen moralischen Logik des Autors Honderich - eben dies Tun auch zur Nachahmung empfiehlt“. Man könne sich, so fährt Brumlik fort, nur an den Kopf greifen angesichts des Umstandes, „dass ein Verlag, der - um nur einen Zionisten zu nennen - Gerschom Scholem verlegt hat und einen Jüdischen Verlag sein eigen nennt, der einen anderen berühmten Zionisten, Agnon, verlegt, philosophischen Judenhass publiziert“. Brumlik fordert den Suhrkamp-Verlag zum Schluss auf, „das Buch von Ted Honderich unverzüglich vom Markt zu nehmen“.

 Im weiteren Kontext lautet die von Brumlik als antisemitisch verurteilte Stelle:

 „Ich für meinen Teil habe keinen ernsthaften Zweifel, um den prominenten Fall zu nehmen, dass die Palästinenser mit ihrem Terrorismus gegen die Israelis ein moralisches Recht ausgeübt haben. Sie hatten ein moralisches Recht, das dem moralischen Recht etwa der afrikanischen in Südafrika gegenüber ihren weißen Sklavenhaltern und dem Apartheidstaat in nichts nachsteht. Diejenigen Palästinenser, die zu unvermeidlichen Tötungen als Mittel gegriffen haben, waren im Recht, zu versuchen, ihr Volk zu befreien; und diejenigen, die sich selbst für die Sache ihres Volkes getötet haben, haben sich in der Tat selbst gerechtfertigt. Das scheint mir eine schreckliche Wahrheit zu sein, eine Wahrheit, die nicht nur das überstrahlt, was wir im Hinblick auf jeglichen Terrorismus im Gedächtnis behalten müssen, sondern auch den Gedanken an Abscheulichkeit und Monstrosität. Ebenso sicher war und ist der Staatsterrorismus und Krieg Israels gegen die Palästinenser ein Unrecht, ein fortgesetztes moralisches Verbrechertum. Daran ändert auch das Gerede von der Demokratie nichts, die sich selbst gegen den Terrorismus verteidigt, wobei der Terrorismus nach eigenem Gutdünken gerechtfertigt wird, nämlich im Grunde als etwas, das von Palästinensern getan wird, nicht aber von Israelis. Solche Reden im Fernsehen zu schwingen, nicht nur zugunsten des Tötens von Terroristen auf der anderen Seite, sondern auch zugunsten der Ausweitung der Macht und der Besetzung von mehr Land, sollte an sich schon eine scheußliche Sache sein. So zu tun, als sei eine selbstgefällige Vorstellung von Terrorismus nichts anderes als eine sonnenklare und akzeptierte Definition, heißt, um des Tötens willen zu lügen.“

 Suhrkamp-Verlagsleiter Günther Berg wies am 5. August laut einer Meldung der Deutschen Presse-Agentur die Antisemitismus-Vorwürfe zurück. Er räumte allerdings ein, Honderich sei bei seiner Auseinandersetzung mit der Situation in Israel möglicherweise ein methodischer Fehler unterlaufen: „Er unterscheidet seine politische Bewertung des palästinensischen Terrors nicht von dessen moralischer Rechtfertigung. Hier hätte man noch sorgfältiger hingucken und mit dem Autor sprechen müssen“. Für einen Auslieferungsstop sehe er jedoch keine Veranlassung.

Nur einen Tag später, am 6. August, änderte der Suhrkamp-Verlag seinen Entscheid und distanzierte sich von dem Buch: Er werde das im Juli 2003 erschienene Buch, dessen erste Auflage (von 2000 Exemplaren) bereits vergriffen sei, nicht wieder auflegen und gebe die Rechte an dem Buch zurück. Diese nunmehrige Entscheidung begründete der Verlag damit, dass Honderich die im Buch geäußerte Ansicht im Internet radikalisiert habe. Was im Buch noch Zitat sei, mache er sich dort in dem Satz zu eigen: „Die Palästinenser haben Recht, wenn sie auf das faschistische Deutschland zurückschauen und sagen, wir sind die Juden der Juden“. Damit habe Honderich die Ebene zur Erörterung von kontrovers diskutierten Konflikten verlassen.

 Der mit Micha Brumlik befreundete Jürgen Habermas, der das Buch dem Verlag zur Publikation empfohlen hatte, sah sich nun zu einer Erklärung veranlasst, die am 6. August unter dem Titel „Hemdsärmeliges Pamphlet“ wiederum in der Frankfurter Rundschau erschien. Als er Honderichs Manuskript in die Hände bekommen habe, sei er gerade deprimiert von seinem jährlichen Amerika-Aufenthalt zurückgekehrt, berichtet Habermas. Er sei bedrückt gewesen vom öffentlichen Klima dieses Landes, wo die Regierung den Krieg gegen den Irak auch in den Medien vorbereitete und dabei an die durch den Schock vom 11. September ausgelösten Ängste der Bevölkerung appelliert habe. Die Stimmen der Opposition seien verstummt. Deshalb habe er aufgeatmet, „als das Manuskript des angesehenen englischen Kollegen eine ganz andere Sicht der Dinge zur Geltung brachte“. Honderich, der die Tat vom 11. September immer wieder mit starken Worten verurteile, gehe es in dem Text darum, den Blick des Lesers auf den Entstehungskontext dieses Verbrechens zu lenken und auf die moralische Bedeutung, die dieser für uns habe. Dabei erinnere Honderich daran, dass die Angriffe auf die Türme Angriffe auf die herausragenden Symbole des weltweiten Kapitalismus seien. Honderich halte aber auch den Konflikt in Israel für eine der Hauptursachen des internationalen Terrorismus. Allerdings gelange er dabei zu einer Konklusion, die er, Habermas, für falsch halte: Er unterscheide seine politische Bewertung des palästinensischen Terrors nicht von dessen moralischer Rechtfertigung. Allerdings finde er im Text für den Vorwurf des Antisemitismus - und er habe ihn sich in dieser Hinsicht nochmals angesehen - keine Bestätigung. Allerdings - das gebe er zu - handle es sich bei dem Text um „ein hemdsärmeliges Pamphlet, mit dem ein wissenschaftstheoretisch gut ausgewiesener Autor auch einmal ein größeres Publikum erreichen möchte“. Dazu gehörten Sätze, die ihn bei der Lektüre „aufstöhnen“ ließen  - wie beispielsweise „Als Hauptopfer von Rassismus in der Geschichte scheinen die Juden von ihren Peinigern gelernt zu haben“. Solche Sätze ließen sich, „wenn man sie ohne hermeneutische Nachsicht aus dem Zusammenhang der Argumente löst“,  auch gegen die Intention eines Autors immer für antisemitische Zwecke verwenden“. Wenn er es bei seiner Empfehlung an der gebotenen Rücksicht auf die Gefühle der jüdischen Bevölkerung habe fehlen lassen, so „tut es mir leid.“

Die englische Originalausgabe hatte übrigens bereits eine Debatte hervorgerufen, die weder von Habermas noch vom Suhrkamp-Verlag wahrgenommen wurde. Edward Alexander etwa nannte Honderich in der Jerusalem Post einen Apologeten palästinensischer Selbstmordattentäter. Honderich, der aus   einer reichen kanadischen Zeitungsverlegerfamilie entstammt, geriet so unter Druck, dass er sich bereit erklärte, von den Buchtantiemen 5000 Pfund an die Hilfsorganisation Oxfam, dem Oxforder Komitee zur Linderung von Hungersnot, zu spenden. Diese lehnte mit der Begründung ab, sie lehne jeden Akt von Gewalt ab und wolle nicht von diesem Buch profitieren. Honderich seinerseits vermutete darauf, diese Ablehnung sei auf Druck zurückzuführen. Allerdings gab es auch positive Stimmen zu seinem Buch. So schrieb Noam Chomsky „in der Flut der Literatur über den Terrorismus“ sei Honderichs Essay „ein überzeugender und eindrucksvoller Beitrag zur Debatte über komplizierte, schmerzhafte und drängende Probleme“.

 Der „Offener Brief“ Brumliks und die darauf folgenden Erklärungen hatten in der Presse ein großes Echo. Als erster kommentierte in der Frankfurter Rundschau Harry Nutt den Fall. Honderichs Buch, so sein Fazit, sei voll von Plattheiten der Art, wir alle seien daran schuld, dass das durchschnittliche Leben in Malawi nicht nur kürzer sei als in den USA, sondern auch von schlechterer Qualität, und diese Sehnsucht nach moralischer Eindeutigkeit habe Honderich geradewegs in die Rechtfertigung des Terrors geführt. Erstaunlich sei aber, dass der Suhrkamp-Verlag     einen solchen Text habe passieren lassen. Deshalb gebe es Erklärungsbedarf hinsichtlich der verlegerischen Entscheidung. Auch Marius Meller wunderte sich am 7. August im Berliner Tagesspiegel darüber, dass    „einem derart illustren Lektoren-Team die Debatte in kanadischen, US-amerikanischen und israelischen Zeitungen entgangen sein soll, die nur wenige Monate vor Drucklegung nicht unbeträchtliche Wellen geschlagen hatte“. In der Frankfurter Allgemeinen ortete Christian Geyer den wahren Schuldigen anderswo: ein Politik treibender Utilitarismus rechtfertige hier einen „Terrorismus für die Menschlichkeit“. Und Patrick Bahners stimmt ihm gleichentags zu: Honderich gehöre zu den „analytischen Philosophen, die einen metaphysischen Determinismus mit einer Ethik der Freiheit verbinden - mit dem merkwürdigen Resultat, dass eine fatalistisch fugenlose Chronik von Gewalt und Gegengewalt am Ende der einen Seite das Recht zu ‘unvermeidlichem Tötungen’ gibt und der anderen das Recht auf Selbstverteidigung abspricht“. Der 11. September, so Stefan Reinecke am 8. August in der Berliner Tageszeitung, sei in Honderichs Optik die Strafe für unsere Sünden (gegenüber der Dritten Welt). Es gehe aber in dem Buch nicht um eine     Analyse von Reichtum und Armut, sondern um eine protestantisch geprägte Bußpredigt. Honderichs Furor gegen Israel entstammten auch nicht antisemitischen Ressentiments, vielmehr sei der Nahostkonflikt als Menetekel zu lesen, die dem Westen seinen moralischen Defekt vor Augen führe.

  Einen Tag später beschäftigt sich Bahners in der Frankfurter Allgemeinen erneut mit dem Thema: Reflexe wie „Kritik an Israel wird ja wohl erlaubt sein“ erklärten, „warum das Anstößige von Honderichs Buch nicht rechtzeitig deutlich wurde“. In der Neuen Zürcher Zeitung sieht - mit etwas Abstand - Urs Breitenstein Honderichs Schrift als Symptom für eine Zeit, in der „viele deutsche Intellektuelle im Nachgang zum Irak-Krieg daran werkeln, die moralischen Unterschiede zwischen der Bush-Administration und der Terrororganisation al-Kaida einzuebnen und das ‘Imperium’ der USA zur Wurzel alles herrschenden Übels zu erklären.“

Am selben Tag verschärfte die Frankfurter Rundschau den Ton. Natan Sznaider, der Soziologie am Academic College of Tel-Aviv-Yafo lehrt, kommentierte die Erklärung von Habermas und urteilt, Habermas mache es sich zu leicht, wenn es ihm Leid tue, auf die Gefühle der jüdischen Bevölkerung keine Rücksicht genommen zu haben. Denn das Buch plädiere offen für den Mord an Israelis; deshalb sei der Vorwurf des Antisemitismus durchaus gerechtfertigt, und die Frage sei, ob „einer der renommiertesten Verlage nun zum Tummelplatz aller Judenmordfanatiker werden“ wolle?“ Ob das nun angewandte Ethik sei, wenn man das Morden des 11. September mit der höheren Kindersterblichkeit in Malawi rechtfertige? Und die Interviews mit Honderich, die auf dessen Homepage (http://www.ucl.ac.uk/-uctytho) zu finden seien, zeigten ihn als einen paranoiden Fanatiker, der überall Zionisten und Juden am Werk sehe, die ihn zum Stolpern bringen wollten und für den die Terroropfer nichts anderes als Dünger für seine krankhaften Gewaltfantasien seien.

 Alle Kommentatoren waren sich in der Verurteilung Honderichs einig, manche waren geradezu diffamierend, und die meisten übernahmen den Antisemitismus-Vorwurf kritiklos. Von einer Verteidigung der Freiheit des Gedankens war nichts zu lesen. Um eine andere Stimme zu hören, musste man schon die Leserbrief-Spalten lesen. Dort meinte ein Lutz Bauermeister ironisch, eine öffentliche Bücherverbrennung sei doch wohl das mindeste, was man in diesem Fall erwarten dürfe. Eine weitere Ausnahme bildete die Welt, einer Zeitung die in dem traditionell israelfreundlichen Springer-Verlag erscheint. Hier gab man Honderich auch die Gelegenheit, in einem Interview selber Stellung zu nehmen. Und am 8. August gab Eckhard Fuhr am selben zu bedenken, dass im Herbst des Terrors 1977 kein Professor auf die Idee gekommen wäre, aus dem Suhrkamp-Verlagsprogramm müssten alle Titel entfernt werden, die als Rechtfertigung des Terrors gelesen werden konnten. Inzwischen habe sich das politisch-moralische Koordinatensystem verschoben: Je realer die Gefahr des Terrors wird, desto weniger will man von ihm wissen: „Man begnügt sich damit, in ihm nur das schlechthin Böse zu sehen. Man könnte von geistigen Kriegsfolgen sprechen. Dieser Regression entgegenzuwirken, wäre eigentlich Suhrkamp-Tradition“. Und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung berichtete am 10. August über einen Besuch bei Honderich, in der der Philosoph selber ausführlich zu Wort kam. Darin berichtet dieser, dass er seine Thesen in verschiedenen amerikanischen    Universitäten vorgetragen habe und anschließend sei darüber „mit Toleranz und intellektuellem Respekt diskutiert worden, natürlich nicht immer mit Zustimmung. Nur in Deutschland gab es diesen Ärger.“ Honderich äußerte sich dabei auch über seine Motivation: „Ich bin entschlossen, die Wahrheit zu sagen, wie ich sie sehe, und zwar deutlich und mit aller Kraft. Selbst wenn ich die Konsequenzen dieser Gedanken auch kaum aushalten kann“. Und zum Abschluss des Gespräches sagt Honderich: „Es ist kein gutes Omen für die Zukunft, dass ein philosophisches Buch verboten wird“.

 Honderich äußerte sich in einem offenen Brief an die Frankfurter Universität. „Die Beschuldigung, ein Antisemit zu sein“, schreibt er, „empört mich und übersteigt mein Fassungsvermögen. Wie konnten die Herausgeber von ‘Nach dem Terror’ bei den Verlagen der University of Edinburgh und der Columbia University New York sowie der deutschen Übersetzung bei dem Suhrkamp-Verlag meinen Antisemitismus übersehen? Niemand kann mein Buch lesen und solche Dinge behaupten, sofern er nicht bereits dem ‘Neuen Zionismus’ angehört“. Honderich macht weiter darauf aufmerksam, dass er mit einer jüdischen Frau verheiratet sei und sich wegen des Holocaust weigere, in Deutschland Vorträge zu halten. Es sei weiter unwürdig, auf ein Verlagshaus von exzellentem internationalem Ruf Druck auszuüben. Die einzige mögliche Konsequenz sei seines Erachtens, Brumlik umgehend von den akademischen Positionen, die er bekleide, zu entbinden. Damit, so kommentierte Stefan Reinecke in der Tageszeitung, habe Honderich seine Reputation als seriöser Wissenschaftler endgültig verspielt.

 Die Universität Leipzig lud Honderich ein, unter dem Titel Gibt es ein Recht auf Terrorismus?  seine Thesen öffentlich gegen seine Kritiker zu verteidigen. Honderich nahm die Einladung an, Brumlik und Habermas lehnten die Einladung zum offenen Diskurs ab.

Ted Honderich: Gibt es ein Recht auf Terrorismus? Vortrag, Universität Leipzig 2003

Ted Honderichs Homepage

Website zu "Nach dem Terror"

Website Melzer-Verlag

Chronologie der Debatte in der Frankfurter Rundschau

"Telepolis"-Bericht über Honderich-Vortrag bei Meggle

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Düsseldorf, 24.5.2000, Dr. Michael Funken