Personalien

Kant hinter Gittern

Am 22. April ist der Geburtstag von Immanuel Kant. Traditionell ehren die Kaliningrader den berühmtesten Sohn der Stadt an diesem Tag, indem sie Blumensträuße auf seinen Sarkophag werfen. Auch bei frisch getrauten Hochzeitspaaren ist es Brauch, nach dem Standesamt zu Kants Grab am alten Königsberger Dom zu pilgern, um Sträuße niederzulegen. Gleiches tun ganze Schulklassen und Touristengruppen. Darum lagen bisher fast immer frische Blumen auf dem Grabstein des Philosophen. Jetzt aber stehen die Kant-Verehrer vor buchstäblich verschlossenen Türen: Die Pforte an der Dom-Nordwand ist mit einem Vorhängeschloss verriegelt. 

Grund für die Schließung: Viele Besucher brachten außer Blumen auch Sektflaschen mit und ließen diese ebenfalls liegen. Es habe auch Vandalismus gegeben, begründet Dombaumeister Igor Odinzow, der die Schließung veranlaßt hat, seinen Schritt. Die russische Kant-Gesellschaft hat dagegen bereits Protest eingelegt: Kant gehöre allen Menschen, sein Grab dürfe nicht abgesperrt werden.

[online: 12/04/2006 - Print: -]

Seite drucken
Freunden empfehlen! Freunden empfehlen
Links  

qpfeil.gif (860 bytes) Zentrum für Kant-Interpretation

qpfeil.gif (860 bytes) Zum Stand der Kant-Forschung

qpfeil.gif (860 bytes) "Wir sind alle Königsberger"

qpfeil.gif (860 bytes) Kants Sex-Leben

Externe Links

qpfeil.gif (860 bytes) ZetKIK Siegen

Webmaster © 1997 - 2006 M. Funken. Alle Rechte vorbehalten.  Impressum
Information Philosophie im Internet als Favorit/Bookmark
Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Einbindung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat, sofern man sich davon nicht ausdrücklich distanziert hat. Hiermit betone ich ausdrücklich, dass ich keinerlei Einfluß auf Gestaltung, Inhalte und Links aller gelinkten Seiten habe noch jemals hatte, und distanziere mich ausdrücklich von sämtlichen Gestaltungsformen, Inhalten und Links aller gelinkten Seiten und mache mir diese nicht zu eigen.
Düsseldorf, 24.5.2000, Der Herausgeber