| Tagungsbericht |
Den zweiten Symposiumstag eröffnete Damir Barbaric (Zagreb) mit einem Referat über Schönheit und Mass in dem er die Gefahren der zunehmenden Aesthetisierung der Welt, insbesondere deren Tendenz zur Aufhebung der Wirklichkeit monierte und stimmte das zahlreiche Publikum so wieder auf das Thema ein. Iso Camartin (Zürich) hielt in seinem Beitrag ein Plädoyer für die Kunst als ein Mittel - innerhalb des interdisziplinären Diskurses - das Leben zu ergründen und die Welt zu verstehen. Mit einem strittigen Paradigma setzte sich anschliessend Ludger Heidbrink (Kiel) auseinander. Seine Ausführungen widmeten sich den verschiedenen Sichtweisen im Themenkomplex der Kultur als Kompensation von Modernisierungsfolgen. Zum Abschluss der Tagung warnte Wolfgang Welsch (Jena) vor einem Verschwinden von Geist; Kultur und Kunst in der modernen Gesellschaft angesichts einer sich zunehmend zum Spektakel degradierenden Informationsvermittlung.
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