Gentechnologie

Markus Meyer:

Der Zugriff auf das Leben —

Anmerkungen zum gentechnologischen Diskurs in Deutschland: Denkverbote

Leidenschaftlich und unter Einsatz des Gewissens wird seit Monaten in der Öffentlichkeit über die Gentechnologie diskutiert — über das Für und Wider des technologischen Gebrauchs genetisch codierter Informationen. Vor allem von Gefahren wird dabei gesprochen, was zunächst auch nicht verwundert: Die Transformation des Wissens vom Menschen und dessen Gebrauch scheint eine Grenze, die nicht nur in den Augen des Bundespräsidenten zu wanken droht, zu überschreiten.

Weniger jedoch wird darüber gesprochen, und auch dies ist ebenso wenig verwunderlich, welche Gefahren diese Debatte, dieser "Diskurs" selbst birgt. Im Jahr 1970 fragte Michel Foucault in seiner Antrittsvorlesung am College de France nach genau den Gefahren, die Diskurse selbst auszeichnen. Das "unberechenbar Ereignishafte" des Diskurses müsse gebändigt werden, und zwar durch entsprechende Organisation, Kontrollen und Kanalisation des Sprechens. Nachdem nicht nur im Bundestag, sondern auch in den Feuilltons beschlossen worden ist, dass jede(r) nur seinem Gewissen folgen solle, wenn ein weiteres Mal "Position bezogen" wird, wo soll da noch Gefahr liegen, dass hier nicht frei gesprochen werden könne? Sollte es sich etwa um einen Zwang handeln zu einer merkwürdigen Offenlegung des im Innersten Gedachten als Garant des Wahren? Legitimiert nicht der Rückbezug auf "das eigene Gewissen" das Sprechen und schließt damit andere Formen aus, die sich dagegen streuben, einer solchen Zwangs-Ethik des "Ich bekenne" zu gehorchen? Doch nicht nur die Art der Legitimation, auch die Art von Argumenten, Prämissen, Beispielen, die gewählt werden dürfen, sind eng begrenzt, um in diesem Austoß "moralischer Unerträglichkeiten" (Sloterdijk) überhaupt gehört zu werden. Auf die kulturwissenschaftlichen Eskapaten eines Biologen (Hubert Markl Rede bei der Jahresversammlung der Max-Planck-Gesellschaft) reagiert das Kulturregime beispielsweise mit bloßer Verachtung (Schirrmacher: "abgehalfteter Rückgriff auf die Kultutheorien der fünfziger Jahre", FAZ v. 26.06.01) und hastigen Zuordnungen ("Wissenschaftsfunktionäre", SZ v. 2.7.01).

Die Öffentlichkeit mag nicht der Raum für die Artikulation von Verwunderung sein — für die Philosophie jedoch müsste dieser gentechnologische Diskurs eine Herausforderung darstellen, nimmt man die Perspektive Foucaults ein. Doch der Zugriff auf das Leben und auf dasjenige, was wir ohne Unterlass Mensch nennen, ist scheinbar derart strikt reguliert, dass selbst die Philosophie (zumindest in Deutschland) offensichtlich vergessen hat, was ihr Geschäft ist: Das Denken zu wagen, und zwar das Denken als einen Sprung aus dem hinaus, was wir gewöhnlich denken. "Philosophie ist jene Verschiebung und Transformation der Denkrahmen, die Modifizierung etablierter Werte und all der Arbeit, die gemacht wird, um anders zu denken, um anderes zu machen und anders zu werden als man ist", so schreib Foucault einmal.

Warum plötzlich die drängende Frage nach dem Beginn des Lebens, der sich möglichst exakt angeben lassen soll? Warum das Begehren von allen Seiten, diesen Punkt festlegen zu wollen, woher die Empörung, auf der anderen Seite in den Debatten, vor allem bei den "Befürwortern" der Gentechnologie, "gefährliche", "unmoralische" Ansichten zu finden?

Das Fragen-Stellen scheint der Philosophie dieser Tage abhanden gekommen zu sein. Stattdessen wird mühselig überlegt, ob denn die Nutzung bestimmter Erkenntnisse im Sinne genetischer Eingriffe "ethisch zulässig" ist (Wolfgang Lenzen), ob die Medizin am Beginn des 21. Jahrhunderts "vor einem Durchbruch" steht oder nicht, ob man "durch das Wissen über einen selbst" in Bezug auf genetische Informationen freier sei oder nicht (Ludwig Siep). Hermann Schmitz sieht bereits Spielwiesen, auf denen sich "die Macht" austoben kann. Fragen die gestellt werden, Standpunkte, die eingebracht werden, zirkulieren, die innerhalb dieses Diskurses "ihr Recht" haben. Ethische Grenzen setzen, fordert Gadamer wie auch der Bundespräsident, und zeigt damit nur deutlich auf, wie sehr dieser Diskurs auch christlich reglementiert ist: Der Mensch habe doch seine Grenzen zu sehen und zu wahren. Und "genuin philosophisch" sei doch zu guter letzt die Frage, was denn "den Menschen als ethische Person" ausmache.

Was wir aber in diesen Diskursen in und mit dem Wort "Mensch" weiter- und weitertragen (Judith Butler), welche Grenzen wir mit jeder neuen Verwendung des Wortes "ethisch" neu ziehen - diese Frage scheint die deutschen Philosophen nur wenig zu interessieren. Man ist mit dem Zementieren von bereits angedacht Wohnlichem beschäftigt anstatt mit dem Denken. In diesem Falle rächt sich vielleicht die noch immer ausstehende, gründliche Rezeption der postmodernen Philosophie in Deutschland bitterlich: Keine Reflexion etwa auf die Frage nach der Ermöglichung eines bestimmten Denkens und dem Verschwinden desselben; kein Staunen über die Weise des Fragen, die Arten der Empörung, die ausgesprochenen Verbote und "denkwürdigen" Reden.

Derweil würde der Rückbezug auf Autoren wie Michel Foucault oder die kaum bekannte Donna Haraway die Möglichkeit bergen, das Denken im philosophischen Sinne zu wagen, den Sprung aus den bekannten, ge- und verbrauchten Vokabularen hinaus zu versuchen. Nicht einmal, dass die Philosophie schon neue Vokabulare erfinden müsste — sie hätte zu allererst zu beschreiben, wie wir sprechen und wie wir Begriffe verwenden. Der Rückgriff auf Foucault soll im Folgenden beispielhaft zeigen, warum der gentechnologische Diskurs über bestimmte Grenzen nicht hinaus kommt — und worin die Gefahren genau dieser Begrenzung liegen, wer genau von dieser Debatte Gewinn erhofft und wohl auch erwarten wird können.

1. Technisierung des Lebens — die Biomacht

Auf die Frage, warum gerade jetzt so intensiv die Frage diskutiert wird, "was der Mensch ist", könnte mit Foucault geantwortet werden, dass das Zeitalter der Bemächtigung des Lebens in eine neue Phase eingetreten ist. Der krude Biologismus vieler Politiker (Merkel: "Menschliches Leben beginnt mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle") zeigt nur das Begehren nach Ordnungskategorien, die bereits verloren sind.

Michel Foucault macht in seinem Schlusskapitel des ersten Teils seiner Geschichte der Sexualität einen Bruch in der Denkgeschichte des Abendlandes aus, insofern nämlich ca. mit dem 17. Jahrhundert eine "tiefgreifende Transformation" von Machtmechanismen stattfinde: Aus dem Recht des Souveräns "sterben zu machen und leben zu lassen, werde die Macht "leben zu machen und in den Tod zu stoßen" (SW: 163 ff.). Die Machtprozeduren hätten sich von dem Tod abgewandt, und zwar ganz und gar nicht etwa aufgrund der Angst der Menschen vor dem Tod (SW: 165): Der Tod ist deswegen nicht mehr von Interesse, weil er sich anhand neu wirksam werdender Denkkategorien nicht mehr bearbeiten lasse.

Die neue "Macht zum Leben" drücke sich in zwei Hauptformen aus: Einerseits in der massiven Disziplinierung der Körper, etwa im Erziehungswesen (vgl. auch ÜS): "Seine Dressur, die Steigerung der Fähigkeiten, die Ausnutzung seiner Kräfte, ... seine Integration in wirksame und ökonomische Kontrollsysteme." Man braucht also kaum auf Eltern zu warten, die ein braunäugiges Tennisgenie durch genetische Manipulationen erhalten: Der Blick in die Klassenzimmer reicht: Der Mensch ist in unserer Kultur bereits von frühestem Alter an verschiedenen Mechanismen ausgesetzt, die seinen Körper "auseinandernehmen" und wieder "zusammensetzen" (ÜS), ihn anhand bestimmter Kategorien beobachten und gemäß herrschenden Vorstellungen von Erziehung wachsen und reifen sehen wollen. Für den gentechnologischen Diskurs ist hier aber die zweite Form viel interessanter: Die Machtprozeduren, die auf den "Gattungskörper zentriert [sind]": "Fortpflanzung, die Geburten- und Sterblichkeitsrate, das Gesundheitsniveau, die Lebensdauer, die Langlebigkeit". Plötzlich geht es um die "sorgfältige Verwaltung der Körper und die rechnerische Planung des Lebens", wie Foucault schreibt (SW: 166 f.).

Die Bemächtung des Lebens zeigt damit bereits eine Geschichte auf, in der das Zeitalter der Gentechnologie möglicherweise nur eine weitere Etappe ist, in der die sogenannte "Bio-Macht" nur auf andere Weise ihr Gesicht zeigt: Optimierung der Lebenschancen sowie der Lebensfähigkeit in der Diskussion um die Keimbahntherapie und die Präimplantationsdiagnostik, d. h. Ausschaltung von lebenserschwerenden Faktoren. Nicht nur der Gattungskörper wird hier nach neuen "Regeln für den Menschenpark" gezüchtet, sondern der einzelne Körper wird auf neue Weise bereits auf genetischer Ebene "auseinandergenommen" (Decodierung der DNS) und "zusammengebaut" (durch entsprechende "Eingriffe"). Der Körper wird, so zeigt sich in all den Ängsten um gezüchtete Menschen, spätestens jetzt dem Zugriff der Bio-Macht ausgeliefert und geformt durch diesen. Die Weigerung, die Disziplinierung der Körper in einem größerem Zusammenhang zu sehen als in dieser Debatte, zeugt bereits von den von Foucault deutlich gemachten Diskursregeln: Gerade an denjenigen Stellen, an denen wir unser Denken für "sicher" halten, ist der Zugriff der Macht am intensivsten. Insofern ist dieser Diskurs auf vielleicht ganz andere Weise gefährlich als die meisten der BundesbürgerInnen es für möglich und naheliegend halten.

Michel Foucault betonte in seiner Geschichte der Sexualität, dass mit dieser Bemächtigung des Lebens das Leben geschichtlich geworden sei. Wenn er schreibt (SW: 170), dass sich nun "das Biologische im Politischen reflektiere", dass Leben "zum Teil von der Kontrolle des Wissens und vom Eingriff der Macht erfasst [wird], dann liegt es nahe, aus dieser Perspektive die aktuelle Debatte zu lesen: Die lange Debatte im Bundestag etwa zeigt in all ihren Beiträgen gerade das Aufscheinen einer biologistischen Politik, die sich des Lebens zu bemächtigen versucht, es zu bestimmen, festzulegen sucht — in der Fluchtlinie von Menschenwürde und Lebensrecht. Ohne zu bedenken, wie dies Markl zu Recht deutlich gemacht hat, dass sich das Leben auf diese Weise gar nicht definieren lässt. Offensichtlich braucht es einen "Wissensfunktionär", der auf der Grundlage "abgehalfteter Theorien" eine solch gefährliche biologistische Politik einer Kritik unterzieht (wenngleich auch er nicht ohne den Rückbezug auf das Gewissen auskommt).

Dass die Entstehtung der Bio-Macht untrennbar mit der Entwicklung des Kapitalismus verbunden ist, wie Foucault meinte, lässt sich ebenfalls unschwer erkennen. Alle Versuche von Unternehmen, gentechnologisches Wissen im ökonomischen System zu gebrauchen, zeigt diesen Zugriff auf das Leben. Zu meinen, man könne mit einem einfachen Rückbezug auf "genuin Menschliches" oder "Ethisches" dem eigenen Gewissen gemäß Rettungsanker auf dieser nebeligen und wütenden See werfen, ist nicht nur naiv, sondern schlichtweg gedankenlos. Von Züchtung und Euthanasie zu sprechen, wie dies oftmals und in vielfachem Sinne getan wird (vgl. Schirrmachers Replik auf Markl), lokalisiert die Debatte nur an ihrem scheinbaren Ort: Es ist davon auszugehen, dass gerade nicht bloß seit Dopppelhelix und Genom-Teilentschlüsselung das Leben in besonderer Weise zum Gegenstand der Verwaltung und der Ökonomisierung wird. Wäre man ein radikaler Kritiker der "Körperpolitik" unserer Tage, dann hätte man weiter zu denken als bloß bis zum Menschen als Geschöpf Gottes, das es zu schützen gelte, wie der Rückgriff auf Foucault zu zeigen versuchte. Es müsste an den oben genannten Punkten angesetzt werden, die unser gesellschaftliches und politisches System weit mehr in Frage stellen würde, als es all den Funktionären und GewissensrednerInnen recht sein würde.

Welche Anforderungen ergeben sich aber aus diesen Überlegungen für die Philosophie und ihre Rolle im gentechnologischen Diskurs?

2. Die Rolle der Philosophie

Permanent werden in den Debatten ethische Grenzen angemahnt, interessanterweise ohne sich jedoch auf Fundament und Prämissen eben dieser Ethiken zu beziehen und diese zu diskutieren. Offensichtlich dient gerade das Wort "ethisch" als semantischer Hochspannungsgenerator auf dem Feld der Biopolitik, denn als philosophisch komplexer Begriff.

Der Rückgriff auf Foucault hat gezeigt, dass gerade die Entwicklung der Gentechnologie eine neue Form der "Bio-Macht" darstellt, die gerade denjenigen Begriff in Frage stellt, der in der Ethik immer zu Grunde gelegt wird: Der des Menschen in einem bestimmten Sinn (darum kommt auch Herr Markl als Biologie nicht herum). Obgleich in Bezug auf die Begriffe "Mensch", "Freiheit", "Wille" wohl kaum Konsens in allen philosophischen Ethiken erkennbar ist, so bleibt dennoch zu bedenken: Dass mit dem Zugriff der Bio-Macht auf das Leben der Mensch, d. h. sein Körper, sein Leben, neu formiert werden. Wenn auch der Mensch, d. h. sein Körper, sein Leben, noch nicht verschwunden ist wie ein Gesicht im Sand am Meeresufer (vgl. OD), so bliebe dennoch zu bedenken, in welcher Weise dieser "Mensch" noch dem entspricht, was traditionelle Ethiken voraussetzen. Diesen Rubikon hat selbst Markl nicht überschritten, der noch vom Menschen spricht, der Entscheidungsfreiheit habe.

Aus dieser Perspektive ist die anhaltende Debatte konservativ und ohne Ertrag (entgegen Rau), weil der Sprung in ein neues Denken nicht gewagt wird und der Ökonomisierung ein weiteres Mal das Feld überlassen wird: Statt den Menschen im Zeitalter der Disziplinierung des Körpers und der Ermächtung des Lebens neu zu denken, wie dies beispielsweise Donna Haraway in ihrer Analyse der "Informatik der Herrschaft" in Anschluss an Foucault getan hat, halten sich ebenfalls die Philosophen größtenteils an Kategorien fest, die bereits überholt sind, die nicht mehr dafür gemacht sind, ein neues Denken zu wagen, neue Vokabulare zu erproben.

Es wird nicht mehr möglich sein, den Menschen dem Technisch-Künstlichen entgegenzusetzen, vielmehr sind die "Schnittstellen" von "Menschen" und "Maschinen" (Implantationen, Prothesen, Manipulationen) zu untersuchen hinsichtlich einer Neubestimmung beider. Möglicherweise wird es dann z. B. nicht mehr zum spezifischen Merkmal des Menschen gehören, Entscheidungen zu treffen, Urteile zu fällen, planen im Hinblick auf eine "Zukunft" zu können. Eine Ethik dieses "Neuen Menschen" hätte paradoxerweise mit in Betracht zu ziehen, dass sich der Mensch im klassischen Sinne auflöst, verschwindet, und insofern technisch-technologisch Entwicklungen wie die Gentechnologie auch nicht mehr daran gemessen werden können, ob sich darin der Mensch als Mensch auf rechtmäßige Weise überschreitet oder nicht. Die Disziplinierung der Körper, die Verwissenschaftlichung des Wissens vom Menschen haben bereits schon vor Jahrhunderten dafür gesorgt, "den Menschen" zu organisieren und zu kontrollieren, ihn zum Objekt verschiedenster "Optimierungsprozesse" zu machen (es sei dabei an die Analyse Sloterdijks des Humanismus erinnert). Gentechnologie als Teil dieses Diskurses anzuerkennen, würde gleichzeitig bedeuten, Gefahren und Ängste im bereits schon längst Gewohnten neu zu entdecken. Doch genau dies scheint die aktuelle Debatte wirksam zu verhindern. Die Reaktion aufs Sloterdijks "Regeln für den Menschenpark" haben gezeigt wie gering die Bereitschaft ist, "die dunklen" Seiten von Aufklärung und Humanismus in den Blick zu nehmen. Wem könnte es beispielsweise Recht sein, die Debatte um die Gentechnologie zum Anlass zu nehmen, unsere Bildungstechnologie kritisch in den Blick zu nehmen?

Die Rolle der Philosophie könnte die einer Vorreiterposition sein, wenn sie das Denken wagen würde. Sie hätte zuallererst diejenigen Kategorien zu überdenken, mit denen traditionelle sowie moderne Ethiken angetreten sind; sie hätte zu überlegen, wie sich Leben, wie sich der Mensch neu zu denken hätte, um neue Weisen des Umgangs und der Sorge um sich zu (er)finden.

Literatur

Foucault, Michel: Die Ordnung der Dinge. Frankfurt a. M. 1974 [= OD]

Foucault, Michel: Überwachen und Strafen. Frankfurt a. M. 1976 [= ÜS]

Foucault, Michel: Sexualität und Wahrheit I: Der Wille zum Wissen. Frankfurt a. M. 1977 [= SW]

Haraway, Donna: Die Neuerfindung der Natur. Primaten, Cyborgs und Frauen. Frankfurt a.M. 1995

Autor

Markus Meyer studiert Philosophie an der Universität Köln.

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Düsseldorf, 24.5.2000, Dr. Michael Funken