Neurowissenschaft vs. Willensfreiheit: Leserbriefe

Hans Burkhardt:

Hirnforscher und Geist

Seit fast zwei Jahren läuft eine Diskussion zwischen Hirnforschern – vertreten vor allem durch Gerhard Roth und Wolf Singer - und Philosophen, in der es um so grundlegende Themen wie Determinismus, Indeterminismus, Willensfreiheit, Handlungsfreiheit, Leib-Seele Problem und letztlich um den Realitätsbegriff schlechthin geht. Die Hirnforscher äußern sich zu diesen Themen mit einer für Naturwissenschaftler typischen Unbekümmertheit, die man ihnen auch gar nicht verübeln kann. Leider agieren die Philosophen meist nur aus der Defensive, ohne die Schwachstellen in der Argumentation der Hirnforscher genau aufzuzeigen, um dann erfolgreich zum Angriff überzugehen.

Determinismus und Indeterminismus sind bekanntlich philosophische Begriffe. Sie wurden von Philosophen eingeführt, werden von ihnen gebraucht und analysiert. Wenn ein Naturwissenschaftler diese Begriffe benützt, betätigt er sich als Philosoph. Das zeigt sich schon daran, dass weder in der Physik, noch in der Biologie oder der Medizin Lehrveranstaltungen amazon-Bestellung über Determinismus und Ähnlichem angeboten werden. Der große Mathematiker, Logiker, Physiker und Philosoph Alfred North Whitehead (1861-1947) hat die Philosophen immer wieder ermahnt, die Gegenstände und Daten unserer Erfahrung ernst zu nehmen. Wer aber moderne Wissenschaft und vor allem moderne Wissenschaftler kennt, weiß, dass sie durchaus eine Schwäche für Dogmen haben. Eines dieser modernen Dogmen ist der Physikalismus und ein damit scheinbar notwendigerweise verbundener Determinismus, ein Dogma, das leider auch viele Philosophen übernommen haben oder das sie mindestens tolerieren. Physikalische Systeme sind danach deterministisch, d.h. sie sind abgeschlossen gegenüber einer mit Notwendigkeit geltenden Kausalität im Sinne einer causa efficiens. Prima vista nicht-physikalische Systeme, also z.B. lebende Systeme, lassen sich auf physikalische reduzieren, stellen daher nichts anderes als Erweiterungen dieser Systeme dar und sind damit ebenfalls deterministisch.

Ist das wahr? Der Pittsburgher Physiker und Philosoph John Earman hat in seinem schon im Jahre 1986 erschienenen Buch Primer on Determinism aufgezeigt, dass die These, die physikalische Welt sei deterministisch verfasst, kein empirisches Ergebnis der Physik ist. Diese These ist vielmehr eine große methodische – oder sogar metaphysische – Voraussetzung, die physikalische Theorienbildung leitet. Sie mag sich in Teilbereichen problemlos empirisch zeigen, doch für die Physik schlechthin gilt sie nicht. Man braucht dabei nicht einmal auf die Quantenphysik hinzuweisen, die zumindest auf den ersten Blick indeterministisch zu sein scheint. Wenn aber das Dogma des Determinismus schon in physikalischen Systemen nicht ohne weiteres empirisch eingeholt werden kann, dann a fortiori auch nicht in erweiterten und damit komplexeren Systemen wie Organismen oder deren Teilen.

coverWolf Singer vertritt das Dogma des Determinismus wie manche seiner Kollegen ziemlich unreflektiert. Er fasst das Gehirn offensichtlich als erweitertes physikalisches System auf, in dem für Neuronen und ihre Vernetzung Determinismus gilt. Die Folgen dieser Auffassung sind, wie Singer darlegt, nicht mehr so harmlos wie bei rein physikalischen Systemen, denn wegen der Steuerungsfunktion für Bewegungen aller Art, die vom Gehirn und seinen Neuronen ausgehen, sind auch unsere Handlungen determiniert, d. h. die Freiheit des Handelns, auf die wir so stolz sind und auf der Erziehungspraxis, Rechtspraxis und Religionspraxis beruhen, und zwar transkulturell, ist damit obsolet.

Zudem ist das Gehirn laut Singer darauf angelegt, fortwährend nach den je optimalen Verhaltensoptionen zu suchen. Er schmuggelt offensichtlich ein teleologisches Moment ein, wenn er von einem Optimum spricht, d. h. eine causa finalis, die es in physikalischen Systemen nicht gibt oder nicht geben darf. Ein Optimum kann ohne Zielvorstellung oder ohne Kriteriologie gar nicht definiert werden. Außerdem schränkt Singer den deterministischen Ablauf ein, wenn er behauptet, dass es zufällige Schwankungen in der Signalübertragung gibt, die dem einen oder anderen Zustand zum Sieg verhelfen. Es handelt sich also um ein Auswahlverfahren unter konkurrierenden Signalübertragungen und damit nicht um Notwendigkeit, sondern um Kontingenz und Wahrscheinlichkeit.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass nach Singer das Gehirn ein System ist, das ein Optimum anstrebt, d. h. in dem außer der offensichtlich kontingent, also nicht notwendig wirkenden causa efficiens auch die causa finalis zum Tragen kommt und in dem es um mehr oder weniger hohe Wahrscheinlichkeiten geht. Worin besteht dann der Determinismus?

Dabei muss man sich fragen, ob sich die Singerschen Anstrengungen überhaupt lohnen, denn auch aus dem Indeterminismus folgen nicht automatisch freie Handlungen. Das besagt das berühmte Mind-Argument – benannt nach der englischen Philosophiezeitschrift Mind – das schon von Thomas Hobbes und David Hume formuliert worden war. Laut Mind-Argument hat man zu einem indeterministischen Prozess ebenso keine Wahl wie zu einem deterministischen. Niemand (und insbesondere nicht die handelnde Person) hat eine Wahl über das Ergebnis eines indeterministischen Prozesses. Die einzige Möglichkeit, ihm auszuweichen, ist der Hinweis auf eine frei handelnde Person, die weder als eine deterministische noch als eine indeterministische Ursache der Handlungen angesehen werden kann. Weil man aber die Selbstbestimmung dieser Person nicht in einer deterministischen Welt denken kann, in der alles von der Vergangenheit bestimmt ist, verwendet die sog. Akteurstheorie der Kausalität eine indeterministische Welt. Gleichzeitig muss sie aber annehmen, dass der Akteur nicht insofern bestimmt ist, als die möglichen Handlungen unabhängig von ihm eine gewisse Wahrscheinlichkeit haben. Der Übergang von der Ereigniskausalität, d. h. zum Beispiel der Kausalität zwischen Materieteilchen, Prozessen oder Neuronen zur Akteurs- oder Agenskausalität, die bei freien Handlungen gilt, vollzieht sich offensichtlich nicht automatisch, sondern setzt eine besondere Struktur beim Handelnden voraus. Diese Struktur betrifft die Schnittstelle zwischen dem Überlegen und dem Treffen einer Entscheidung. 

Angelsächsische analytische Philosophen haben schon seit mindestens 1980 eine scharfsinnige Kasuistik der hier diskutierten Probleme entwickelt, die mit den Namen Peter van Inwagen, Donald Davidson, Timothy O´Connor, Randolph Clarke, Robert Kane, Carl Ginet und anderen verbunden sind. 1983 erschien van Inwagens einflussreiches Buch An Essay on Free Will. Diese Diskussion sollte man kennen. 

Noch problematischer wird das Ganze, wenn dann plötzlich traditionelle philosophische Termini wie Bewusstsein, Ich und Person eingeführt werden und mit ihnen hantiert wird. Offensichtlich können auch Physikalisten und Deterministen nicht auf die damit verbundenen Begriffe verzichten, wenn sie die Konsequenzen ihrer Theorien beschreiben. Doch es zeigt sich an vielen Beispielen, dass sie das Handwerk der Begriffsanalyse und der sauberen Distinktionen nicht beherrschen. Die Anstrengung des Begriffs ist ihnen fremd. Einen besonders eindruckvollen Beleg dafür bietet der Münchner Psychologe Wolfgang Prinz, der in einem Interview erklärt hatte, dass freies, d. h. nicht determiniertes Handeln vom Standpunkt der empirischen Wissenschaft nicht einmal denkbar und damit offensichtlich unmöglich ist. Abgesehen davon, dass Prinz in diesem Text epistemische Modalitäten wie denkbar, verstehbar und einsehbar mit ontischen oder logischen wie möglich und unmöglich in einen Topf wirft, betreibt er auch einen sehr engen Gebrauch der Wörter `Wissenschaft´ und `empirisch´. Wissenschaft, unter der er offensichtlich auch seine eigene, also die Psychologie versteht, ist identisch mit deterministischer Naturwissenschaft. Da seiner Ansicht nach in diesen Wissenschaften alles mit Notwendigkeit abläuft, ist der Möglichkeitsraum in diesen Wissenschaften null. Damit ist er reiner Aktualist. Sein Gebrauch des Wortes ´empirisch´ fällt unter die Kritik von Whitehead und Earman. 

Damit werden auch wichtige Unterscheidungen und bewusste Entscheidungen angesprochen, die jeder philosophierende Wissenschaftler treffen muss und über deren Folgen er sich einigermaßen im Klaren sein sollte, so z.B. die zwischen Possibilismus und Aktualismus. Welcher Art und wie groß ist der Möglichkeitsraum, in dem wir uns hier bewegen? In einer Welt, in der es nur Physikalisches gibt, wird der Möglichkeitsraum des Seelischen und Geistigen, d.h. des Vegetativen, Wahrnehmenden, Denkenden und Reflektierenden nicht ausgeschöpft. 

Bewusstsein und Ich werden erst seit dem 17. Jahrhundert diskutiert. Person ist noch älter, stammt aus der juristischen Tradition und wurde von Cicero in die Philosophie eingeführt. Von Augustinus und Boethius wurde sie als die individuelle Substanz einer rationalen Natur definiert. Nur mit Geist begabte Lebewesen können Personen in diesem Sinne sein. Bewusstsein schließt Formen der Wahrnehmung und Gedächtnis ein, Selbstbewusstsein darüber hinaus reflexive geistige Akte oder Apperzeptionen und eine andere Art von Gedächtnis, nämlich ein Gedächtnis für logische Zusammenhänge, die so und nicht anders sind, wie Leibniz es formuliert hat. Das Ich beruht wohl auf diesen reflexiven geistigen Akten und suggeriert außerdem eine Einheit des Bewusstseins (Leibniz, Kant) und nicht einen schlichten Strom psychischer Akte (Hume). Eine wesentliche Rolle in diesem Zusammenhang spielt der Begriff der Intentionalität, d. h. der Gerichtetheit aller und nur der psychischen Akte auf ein inneres Objekt, wie es Franz Brentano als erster beschrieben hat.

Wenn wir den Rahmen abstecken, in dem dieses philosophische Thema behandelt werden soll, dann reichen so ehrwürdige Disziplinen wie Logik, Erkenntnistheorie und philosophische Psychologie oder philosophy of mind nicht aus, sondern wir müssen uns den grundlegendsten zuwenden, nämlich der Ontologie und der Metaphysik. Physikalismus und Determinismus sind selbst schon metaphysische Positionen, denen man durchaus andere gegenüberstellen kann. Hier ist die philosophische Zunft gefragt, die aber leider meist schweigt. 

Eine metaphysisch-ontologische These wie beispielsweise der Determinismus misst sich nicht zuletzt an der Erklärungskraft bekannter und vorgegebener Phänomene. Grundlegend ist die Reflexivität bestimmter geistiger Akte. Freie Handlungen setzen gerade diese Reflexivität voraus, denn der frei Handelnde hat nicht nur zwischen verschiedenen realen Möglichkeiten abzuwägen, sondern oft auch Wert- und Normensysteme und deren Hierarchien zu reflektieren und Optima zu entwickeln. Systeme, die ästhetische, soziale, moralische oder religiöse Werte enthalten und manchmal auch entsprechende Normen. Es stellt sich also die Frage, ob sich physikalisch-deterministische Systeme selbst reflektieren können, der Mensch kann es offensichtlich und zwar mithilfe seines Gehirns. Vom heutigen Stand des Wissens aus muss man diese Fähigkeit für physikalische Systeme verneinen. Die Fähigkeit der Selbstreflexion hat man in der Geschichte auf Systeme verschiedenster Art angewandt mit sehr interessanten Ergebnissen. Gödel hat dies z. B. für die Arithmetik geleistet und festgestellt, dass sie sich zwar in gewisser Weise reflektieren kann, ihre eigene Konsistenz jedoch nicht beweisen kann. Der Physiker und Philosoph Roger Penrose macht den Unterschied zwischen physikalischen Systemen und dem menschlichen Geist an der Darstellung durch berechenbare und nicht berechenbare Algorithmen fest. Physikalische Systeme sind in diesem Sinne berechenbar; Systeme, in denen Geist vorkommt, nicht. Solange das so ist, sind nach Penrose physikalische Systeme nicht in der Lage Geistiges mit ein zuschließen. cover

Dazu kommt dann noch der wichtige und ebenfalls sehr problematische Begriff der Persistenz, d. h. der Identität über die Zeit hinweg. Die handelnde Person, fasst man sie unter welcher ontologischen Präzisierung auch immer, sei es als Substanz, Prozess, fortlaufend instantiiertes Universale oder Bündel von Tropen oder individuellen Eigenschaften auf, muss über eine gewisse Zeit mit sich selbst identisch sein, sonst kann man ihr Handlungen nicht zuweisen oder zurechnen. Im Singerschen Falle müsste das physikaloide System Gehirn auch diese Identität garantieren.

Ein bisher wenig behandelter Aspekt ist der mereologische oder der, der sich mit der Relation Teil-Ganzes beschäftigt. Um welche Art von Ganzem handelt es sich beim Gehirn oder generell beim Organismus? Andrerseits stellt sich die Frage nach den Teilen. Wie weit muss die Analyse fortschreiten, um zu den letzten echten Teilen zu gelangen, d. h. zu solchen, die für die Funktionen des Gehirns relevant sind. Es scheint, dass Organismen hierarchisch strukturiert sind. Gilt das auch für das Gehirn? Ist das Gehirn ein qualitatives oder quantitatives Ganzes, d. h. sind die Eigenschaften des Ganzen auf die der Teile übertragbar und umgekehrt die der Teile auf das Ganze? Das ist sicher nicht der Fall, denn einerseits hat das Gehirn als Ganzes die Fähigkeit zu denken, nicht aber jeder Teil, und andererseits sind Teile wie z. B. Neuronen vernetzt, das Gehirn als Ganzes jedoch nicht. 

Der Unterschied des Gehirns zu anderen Organen wie etwa der Leber und dem Herzen besteht darin, dass im Gehirn neue Qualitäten auftauchen, nämlich psychische. Eine bestimmte Art von Zellen, versehen mit einer bestimmten Art von Zellteilen und einer bestimmten Art von Vernetzung machen Empfinden, Fühlen, Wollen und Denken möglich. Die Philosophen nennen das Auftauchen einer neuen Art von Eigenschaften Emergenz. Die Tatsache, dass bestimmte psychische Strukturen durch physische Eigenschaften dominiert werden, wird als Supervenienz bezeichnet.

Der bekennende und praktizierende Metaphysiker Whitehead, der in Process and Reality im Jahre 1927 eine Philosophie von Organismen entworfen hat, hat sich darüber mokiert, dass Naturwissenschaftler dazu neigen auf dem Gebiet der Philosophie zu wildern, ohne es zu kennen. Daran hat sich offensichtlich nichts geändert. Der Zürcher Wissenschaftshistoriker Michaal Hagner hat darauf hingewiesen, dass die Diskussion zwischen Hirnforschern und Philosophen schon auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. So hat schon vor 200 Jahren Franz Joseph Gall (1758-1828) in seiner Organologie für eine Reform des Strafrechts plädiert. Hirnforscher neigen offensichtlich dazu die Ergebnisse ihrer Forschung zu verallgemeinern und dadurch zu überschätzen und sie drängen gerne damit in die Öffentlichkeit. Eine besondere Variante dieser Haltung ist die prophetische Vorwegnahme zukünftiger Forschungsergebnisse und damit auch der Lösung alter Probleme der Philosophie wie des Leib-Seele Problems und der Vitalismus-Physikalismus-Kontroverse. Hagner betont zu Recht, dass auf diesem Gebiet die Menge des Nicht-Wissens viel größer ist als die des Wissens. 

amazon-BestellungEin besonders profilierter Vertreter dieser Richtung ist der Bielefelder Biokybernetiker Holk Cruse. Cruse wirft, nachdem er wesentliche Unterscheidungen eingeebnet hat und einen naiven physikalistischen Monismus vertritt, den sog. Geisteswissenschaftlern – zu denen bekanntlich auch Mathematiker und Logiker gehören – Kategorienfehler vor. Sie verwechseln nämlich Kategorien mit Beschreibungen. In der realen Welt gibt es nur eine Kategorie, die Materie. Woher wissen wir das, nachdem nach Cruse unser Gehirn nach eigenen Gesetzen und Gutdünken sich eine Welt konstruiert, die wir für die reale halten? Eine andere Möglichkeit haben wir nicht, denn laut Cruse sind wir unser Gehirn. 

Geht es nach dieser Art von Hirnforschern, dann sind eine Reihe von Wissenschaften überflüssig, so unter anderem Philosophie, Psychologie, Soziologie und Verhaltensforschung oder Ethologie. Doch diese Wissenschaften liefern zum Teil genau die empirischen Daten, auf die wir im Sinne von Whitehead nicht verzichten können und wollen. 

Trotzdem hat die Diskussion auch einen wichtigen Vorteil. Sie zeigt neben dem fortschreitenden Wissen in der Hirnforschung die Schwächen in der Argumentation der Hirnforscher, die dazu neigen, den Mikrokosmos des Gehirns für den Makrokosmos des Lebenden schlechthin zu halten, aber auch ähnliche Schwächen bei den Philosophen, die aus einer Mischung von verständlichem Respekt vor den Leistungen der Hirnforscher und nicht verständlicher Unkenntnis wissenschaftlicher Daten aller Art von Anfang an zu große Zugeständnisse gemacht haben. Zudem haben sie sich die Beweislastumkehr gefallen lassen. Die Beweislast liegt eindeutig bei den Hirnforschern, die jegliche Form der Akteurskausalität leugnen.

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Autor [Stand der Information: 01/09/2005]

Hans Burkhardt ist Arzt und Professor für Philosophie an der Universität München

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