| Ausschreibung |
"Selbstbewusstsein, Selbsterkenntnis, Subjektivität" lautet das Thema des "DGPPN-Preis für Philosophie in der Psychiatrie", der in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgeschrieben wird. Ausgezeichnet werden wissenschaftliche Arbeiten, die sich im interdisziplinären Kontext von geisteswissenschaftlicher und empirischer Forschung mit dem Thema auseinandersetzen und einen Bezug zur Psychiatrie, Psychopathologie oder Psychotherapie aufweisen. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert, die Einreichungsfrist endet am Montag, dem 31. Juli 2006.
Das Fachreferat "Philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie" der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) schreibt den Preis gemeinsam mit der Gesellschaft für Philosophie und Wissenschaften der Psyche (GPWP) aus. Das Unternehmen Janssen-Cilag fördert den Preis.
Der Wettbewerbsbeitrag muss in Aufsatzform und in deutscher oder englischer Sprache geschrieben sein. Berücksichtigt werden neu verfasste oder seit dem 1. Januar 2003 publizierte Arbeiten, die bis zum 31. Juli 2006 bei dem Vorsitzenden der Jury, Dr. Martin Heinze, DGPPN-Referat "Philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie", per E-Mail: martin.heinze@klinikum-bremen-ost.de eingegangen sind.
Der Preis wird beim diesjährigen Jahreskongress der DGPPN verliehen, der von Mittwoch, den 22. November, bis Samstag, den 25. November 2006 in Berlin stattfindet. Eine Veröffentlichung des ausgezeichneten Beitrages oder der ausgezeichneten Beiträge in einem Fachorgan ist vorgesehen. Im vergangenen Jahr wurden die Arbeiten "Die Schizophrenie ist eine Erkrankung des Selbstbewußtseins" von Professor Dr. Dr. Kai Vogeley, Köln, und Professor Dr. Albert Newen, Tübingen, sowie die Arbeit von Dr. Jann E. Schlimme, Hannover, über "Wahnsinnig psychiatrisch - Reflexionen über Wahn und Wirklichkeit im psychiatrischen Blick" ausgezeichnet.
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