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Die Europäische Gesellschaft für frühneuzeitliche Philosophie (European Society for Early Modern Philosophy, ESEMP) ist das europäische Forum zur Erforschung der Philosophie der frühen Neuzeit in ihrem Gesamtzusammenhang. Vom 26.–30. März 2007 veranstaltet die Gesellschaft in Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) ihren ersten internationalen Kongress mit dem Thema Aufbruch ins moderne Europa – Philosophie zwischen 1400 und 1700 / Departure for Modern Europe – Philosophy between 1400 and 1700 / Départ vers l’Europe moderne – La philosophie entre 1400 et 1700.
Ziel des Kongresses ist es, im Rückblick auf Modernisierungstheorien der letzten Jahrzehnte jene Tendenzen zum Um- und Aufbruch in die Moderne bilanzieren, die inzwischen weitgehend innerhalb einzelner Disziplinen erforscht werden - eine Aufspaltung, die dem frühneuzeitlichen Philosophieren noch fremd war. Auf welchen Gebieten schlagen die von der Philosophie reflektierten Wissenschaften der frühen Neuzeit lineare Entwicklungswege ein, die in die Moderne führen? Und lassen die übergreifenden frühneuzeitlichen Modernisierungstendenzen (Ökonomisierung, Technisierung, Säkularisierung, Individualisierung, Mechanisierung, Entteleologisierung, Neutralisierung des Staates usw.) wirklich, wie öfter behauptet, eine Art innerer Logik erkennen? Der Kongress soll in 20 Sektionen und fünf Workshops den Stand der Forschung zu diesen noch immer offenen Fragen zusammentragen und neue Sichtweisen eröffnen.
Der Veranstalter erbittet für Ihre Beiträge zu Sektionen oder Workshops entweder eine Vortragsskizze (Abstract) mit Thema, Untersuchungszielen und Thesen im Umfang von max. 5000 Zeichen oder ein ausgearbeitetes Papier mit dem vorangestellten Abstract. Beide Arten von Beiträgen sind ausschließlich in elektronischer Form als RTF-Dokument (Times New Roman 12 Punkt, Zeilenabstand eineinhalbzeilig mit Angabe von Name, Affiliation, Post- und E-Mail-Adresse) bis zum 30. September 2006 an Astrid.Canzler@FernUni-Hagen.de.
Die Dauer der Vorträge beträgt 30 Minuten. Erläuterungen der Untersuchungsprofile zu den einzelnen Sektionen und Workshops sowie eine Übersicht über die bis jetzt feststehenden Sektionsleiter und eingeladenen Redner finden sich unter http://www.kongress.esemp.de/.
Kongresssprachen sind Deutsch, Englisch, Französisch
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Veranstalter
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