| Bewerbungsschluss |
Bis zum 15. Februar können Professoren noch Kandidaten für den Internationalen Holberg-Gedenkpreis nominieren. Der Preis, den im vorigen Jahr Jürgen Habermas bekommen hat, wird für herausragende wissenschaftliche Arbeiten in den Fachbereichen Geistes- und Sozialwissenschaften, Recht und Theologie verliehen. Initiator ist das norwegische Parlament Stortinget, für die Verleihung zuständig ist der Vorstand der Ludvig Holberg-Gedenkstiftung. 2006 ist der Preis mit NOK 4.5 Millionen (rund 575.000 Euro) dotiert. Die Preisträger werden Ende September 2006 bekannt gegeben, die feierliche Überreichung erfolgt am 29. November 2006 in Bergen.
Der Preis wird an Wissenschaftler bzw. Wissenschaftlerinnen vergeben, die herausragende, international anerkannte Beiträge zur humanistischen, sozialwissenschaftlichen, juristischen und theologischen Forschung geleistet haben. Dies gilt sowohl für Beiträge innerhalb einer der genannten Disziplinen als auch interdisziplinär. Ausgezeichnet werden Personen, die mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit durch das Hervorbringen neuer Theorien, Kenntnisse oder Einsichten unter Einsatz existierender Theorien oder anwendbarer Methoden einen entscheidenden Einfluss auf die internationale Forschung in dem jeweiligen Gebiet gehabt haben.
Der Vorstand der Ludvig Holberg-Gedenkstiftung vergibt den Preis auf der Grundlage der Empfehlung eines akademischen Ausschusses, der aus hervorragenden Wissenschaftlern aus den relevanten Fachgebieten besteht. Professoren an den Universitäten und anderen Forschungsinstitutionen innerhalb der genannten Fachbereiche haben das Recht zur Nominierung von Kandidaten für den Holberg-Preis.
Grundlage der Arbeit des akademischen Ausschusses für den Holberg-Preis ist das Nominierungsschreiben, das in Englisch abzufassen ist. Es muss eine Begründung für die Nominierung (2-3 Seiten), einen kurzen Lebenslauf des Kandidaten bzw. der Kandidatin sowie Vorschläge für Personen enthalten, die die Arbeit des Wissenschaftlers bzw. der Wissenschaftlerin kennen. Die Nominierungen sind vertraulich. Sie dürfen auch nach Bekanntgabe des Preisträgers weder der nominierten Person noch Dritten bekannt gegeben werden. Das Nominierungsschreiben ist an unten stehende Adresse zu richten oder kann elektronisch registriert werden (Holbergprize).
Der Holberg-Preis ist nach dem norwegisch-dänischen Akademiker und Dramatiker Ludvig Holberg benannt.
Holberg wurde 1684 in Bergen geboren und war Professor für Metaphysik und Logik, lateinische Rhetorik und Geschichte an der Universität Kopenhagen. Holberg trug zur Modernisierung dieser Fachgebiete bei und schuf in Dänemark/Norwegen die Grundlage für das moderne Völkerrecht als wissenschaftliche Disziplin. Seine Arbeiten sind vielfach veröffentlicht und haben auch außerhalb der akademischen Welt sehr viele Leser gefunden.
|
|
Kontakt
Holbergprisen / Universitetet i Bergen Postboks 7800 NO-57500 Bergen |
Webmaster © 1997 - 2006 M. Funken. Alle Rechte vorbehalten. Impressum |
|
|
| Mit Urteil vom 12.
Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Einbindung eines
Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat, sofern man sich davon
nicht ausdrücklich distanziert hat. Hiermit betone ich ausdrücklich, dass ich keinerlei
Einfluß auf Gestaltung, Inhalte und Links aller gelinkten Seiten habe noch jemals hatte,
und distanziere mich ausdrücklich von sämtlichen Gestaltungsformen, Inhalten und Links
aller gelinkten Seiten und mache mir diese nicht zu eigen. Düsseldorf, 24.5.2000, Der Herausgeber |